Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Neurodermitis

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Neurodermitis
Das Tote Meer - Anwendung und Therapie
Salz und Schlamm - das Gold vom Toten Meer

Erfahren Sie mehr darüber, wie das Salz und der Mineralschlamm vom Toten Meer Ihnen dabei helfen kann, Ihre Hautkrankheit zu behandeln.

Das Gold vom Toten Meer ist nicht glänzend - es ist salzig!

Therapie und Anwendung

Bei der Therapie chronischer Krankheiten wie Neurodermitis und Psoriasis ist es wichtig, Behandlungsmöglichkeiten zu haben, die den Körper auf Dauer nicht (all zu sehr) belasten. Zu den schonendsten Therapien und Anwendungen bei Hautkrankheiten zählt die Behandlung mit Produkten, die Salz und/oder Schlamm vom Toten Meer enthalten. Solche frei verkäuflichen Heilmittel sind mittlerweile sehr gut zugänglich und können dem Patienten die aufwendige Reise ans Tote Meer ggf. ersparen. Allerdings muss man dazu sagen, dass ein Aufenthalt am Toten Meer natürlich nicht nur durch die Anwendung von Salz und Schlamm gekennzeichnet ist, sondern auch die geographische Sondersituation ihre Wirkung tut (natürlicher UV-Schutz, Luftfeuchtigkeit, usw).

In dieser Kategorie werden wir Ihnen einige Behandlungsmöglichkeiten mit Präparaten vom Toten Meer aufzeigen, die sich bei bestimmten Hauterkrankungen bewährt haben.

Im Allgemeinen erfolgen Totes-Meer-Therapien und Anwendungen durch:

  • Bäder
  • Cremes
  • Packungen / Masken
  • Shampoos
  • Seifen

Wichtig dabei ist, dass Sie als Anwender darauf achten, dass die Produkte tatsächlich mit den Rohstoffen ausgestattet sind, deren Ursprung das Tote Meer ist. Im Idealfall wird das Produkt direkt vor Ort hergestellt, so dass die Authentizität auch gewährleistet ist.

Siegel für zugelassene Produkte vom Toten Meer

Siegel für zugelassene Produkte vom Toten Meer

 

04. Juli 2019
Eine wichtige Rolle bei der Therapie von Neurodermitis spielt die tägliche Hautpflege. Darüber hinaus kann auch die Einnahme von Medikamenten notwendig sein.
  
25. April 2019
Menschen mit Neurodermitis sollten vor der Anschaffung eines Haustieres einen Allergietest durchführen lassen, um eine Allergie auf Tierhaare auszuschließen.
  
15. April 2019
Neben einer gewissenhaften Durchführung der Basistherapie in Form von Cremes und Salben kann das Kühlen der Haut eine Linderung bei Juckreiz bringen.
  
04. April 2019
Damit Kinder bereits frühzeitig lernen, mit ihrer Erkrankung zurecht zu kommen, kann sich eine Rehabilitation anbieten.
  
26. Mar 2019
Patienten mit Neurodermitis sollten ihre Kosmetikprodukte sorgfältig auswählen um Hautprobleme zu vermeiden.
  

Im Glossar werden die wichtigsten Begriffe zum Thema Neurodermitis aufgelistet und verständlich erklärt. Bei der Diagnose von Neurodermitis können Allergietests wie Prick-, Epikutan- und Intrakutantest zum Einsatz kommen. Im Zusammenhang mit der Therapie von Neurodermitis spielen Begriffe wie Kortison, Antibiotika, Antihistaminika und topische Immunmodulatoren eine Rolle. Zum besseren Verständnis der Erkrankung wird auch auf Ausdrücke wie Histamin, Lichenifikation und Säureschutzmantel eingegangen.

Diagnose Neurodermitis

Bei der Diagnose von Neurodermitis spielt das Arzt-Patienten-Gespräch sowie die körperliche Untersuchung eine wichtige Rolle. Im Gespräch wird der Arzt zunächst erfragen, ob in der Familie bereits Fälle von Neurodermitis bekannt sind. Auch die Schilderung eines schubhaftens Verlaufs kann dem Arzt Aufschluss über eine mögliche Erkrankung an Neurodermitis geben. Bei der körperlichen Begutachtung untersucht der Arzt die Haut des Patienten auf mögliche Ekzeme oder trockene und schuppige Hautstellen. Wird eine allergische Ursache als Auslöser vermutet, können verschiedene Allergietests, wie der Prick-, der Epikutan- und der Intrakutantest angewandt werden. Bei der Diagnose von Neurodermitis wird meist der Epikutantest durchgeführt.

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine atopische Erkrankung, d. h., sie geht mit einer Überempfindlichkeit des Immunsystems auf bestimmte Stoffe einher. Die genauen Gründe für die Entstehung von Neurodermitis sind bisher nicht geklärt. Man geht aber davon aus, das eine genetische Veranlagung eine Rolle spielen kann. Das Risiko an Neurodermitis zu erkranken ist somit erhöht, wenn die Erkrankung bereits in der Familie vorkommt. Auch äußere Faktoren wie die Wahl der Kleidung und Kosmetika sowie bestimmte klimatische Bedingungen können Einfluss auf die Entstehung von Neurodermitis haben. Darüber hinaus kann psychischer Stress zu einer Erkrankung an Neurodermitis beitragen.