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Ratgeber Neurodermitis

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

16. Juli 2018
Die Behandlung bei Neurodermitis richtet sich danach, in welchem Stadium sich der Patient befindet.
  
21. Juni 2018
Eine Reizklimatherapie kann bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.
  
15. Mar 2018
Wenn Babys ein erhöhtes Risiko für Neurodermitis haben, sollte von Beginn an auf eine Hautpflege geachtet werden, die frei von Duftstoffen ist.
  
06. Februar 2018
Während einer Rehabiliation können sowohl die Kinder als auch die Eltern die richtige Durchführung der Basispflege erlernen.
  
15. Januar 2018
Eine wichtige Rolle bei der Therapie von Neurodermitis spielt die tägliche Hautpflege. Darüber hinaus kann auch die Einnahme von Medikamenten notwendig sein.
  
Diagnose Neurodermitis

Bei der Diagnose von Neurodermitis spielt das Arzt-Patienten-Gespräch sowie die körperliche Untersuchung eine wichtige Rolle. Im Gespräch wird der Arzt zunächst erfragen, ob in der Familie bereits Fälle von Neurodermitis bekannt sind. Auch die Schilderung eines schubhaftens Verlaufs kann dem Arzt Aufschluss über eine mögliche Erkrankung an Neurodermitis geben. Bei der körperlichen Begutachtung untersucht der Arzt die Haut des Patienten auf mögliche Ekzeme oder trockene und schuppige Hautstellen. Wird eine allergische Ursache als Auslöser vermutet, können verschiedene Allergietests, wie der Prick-, der Epikutan- und der Intrakutantest angewandt werden. Bei der Diagnose von Neurodermitis wird meist der Epikutantest durchgeführt.

Therapie Neurodermitis

Da Neurodermitis bisher nicht heilbar ist, hat die Therapie von Neurodermitis das Ziel, für einer Linderung der Symptome zu sorgen. Zur Basistherapie gehört die Pflege der Haut mit verschiedenen Cremes und Salben. Ist die Haut stark entzündet, können auch Produkte mit Kortison zum Einsatz kommen. Gegen den Juckreiz können feuchte Umschläge mit Gerbstoffen helfen. Da Neurodermitis häufig von äußeren Einflüssen mitbestimmt wird, kann es hilfreich sein, diese Stoffe zu meiden. Dazu gehören unter anderen bestimmte Wasch- und Reinigungsmittel oder Kleidungsstücke aus Schurwolle. In einem fortgeschrittenem Stadium können auch Medikamente zum Einsatz kommen.

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine atopische Erkrankung, d. h., sie geht mit einer Überempfindlichkeit des Immunsystems auf bestimmte Stoffe einher. Die genauen Gründe für die Entstehung von Neurodermitis sind bisher nicht geklärt. Man geht aber davon aus, das eine genetische Veranlagung eine Rolle spielen kann. Das Risiko an Neurodermitis zu erkranken ist somit erhöht, wenn die Erkrankung bereits in der Familie vorkommt. Auch äußere Faktoren wie die Wahl der Kleidung und Kosmetika sowie bestimmte klimatische Bedingungen können Einfluss auf die Entstehung von Neurodermitis haben. Darüber hinaus kann psychischer Stress zu einer Erkrankung an Neurodermitis beitragen.