Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Neurodermitis

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Neurodermitis
Das Tote Meer - Anwendung und Therapie
Salz und Schlamm - das Gold vom Toten Meer

Erfahren Sie mehr darüber, wie das Salz und der Mineralschlamm vom Toten Meer Ihnen dabei helfen kann, Ihre Hautkrankheit zu behandeln.

Das Gold vom Toten Meer ist nicht glänzend - es ist salzig!

Therapie und Anwendung

Bei der Therapie chronischer Krankheiten wie Neurodermitis und Psoriasis ist es wichtig, Behandlungsmöglichkeiten zu haben, die den Körper auf Dauer nicht (all zu sehr) belasten. Zu den schonendsten Therapien und Anwendungen bei Hautkrankheiten zählt die Behandlung mit Produkten, die Salz und/oder Schlamm vom Toten Meer enthalten. Solche frei verkäuflichen Heilmittel sind mittlerweile sehr gut zugänglich und können dem Patienten die aufwendige Reise ans Tote Meer ggf. ersparen. Allerdings muss man dazu sagen, dass ein Aufenthalt am Toten Meer natürlich nicht nur durch die Anwendung von Salz und Schlamm gekennzeichnet ist, sondern auch die geographische Sondersituation ihre Wirkung tut (natürlicher UV-Schutz, Luftfeuchtigkeit, usw).

In dieser Kategorie werden wir Ihnen einige Behandlungsmöglichkeiten mit Präparaten vom Toten Meer aufzeigen, die sich bei bestimmten Hauterkrankungen bewährt haben.

Im Allgemeinen erfolgen Totes-Meer-Therapien und Anwendungen durch:

  • Bäder
  • Cremes
  • Packungen / Masken
  • Shampoos
  • Seifen

Wichtig dabei ist, dass Sie als Anwender darauf achten, dass die Produkte tatsächlich mit den Rohstoffen ausgestattet sind, deren Ursprung das Tote Meer ist. Im Idealfall wird das Produkt direkt vor Ort hergestellt, so dass die Authentizität auch gewährleistet ist.

Siegel für zugelassene Produkte vom Toten Meer

Siegel für zugelassene Produkte vom Toten Meer

 

09. August 2017
Eine gesunde Ernährung ist auch für Menschen mit Hauterkrankungen sehr wichtig. Eine spezielle Diät bei Neurodermits gibt es nicht.
  
07. April 2017
Die Therapie von Neurodermitis setzt sich aus Basistherapie, also der Pflege der Haut, und Stufentherapie zusammen.
  
22. Dezember 2016
Die Basistherapie bei Neurodermitis besteht aus einer gründlichen Hautpflege, bei der die Haut mehrmals täglich eingecremt werden sollte. Eine immer größere Rolle spielen in der Behandlung auch Immuntherapien.
  
07. Dezember 2016
Leidet ein Kind unter Milchschorf, kann dies ein erster Hinweis auf den Beginn einer Neurodermitis sein. Neurodermitis ist besonders durch den starken Juckreiz gekennzeichnet.
  
17. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Neurodermitis als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
  

Im Glossar werden die wichtigsten Begriffe zum Thema Neurodermitis aufgelistet und verständlich erklärt. Bei der Diagnose von Neurodermitis können Allergietests wie Prick-, Epikutan- und Intrakutantest zum Einsatz kommen. Im Zusammenhang mit der Therapie von Neurodermitis spielen Begriffe wie Kortison, Antibiotika, Antihistaminika und topische Immunmodulatoren eine Rolle. Zum besseren Verständnis der Erkrankung wird auch auf Ausdrücke wie Histamin, Lichenifikation und Säureschutzmantel eingegangen.

Neurodermitis ist eine Erkrankung, die in Schüben verläuft und nicht ansteckend ist. Bei Neurodermitis kommt es zu Hautrötungen, die jucken und sich entzünden können. Eine Behandlung der Erkrankung geht daher immer mit dem Ziel einher, den Juckreiz der Betroffenen zu lindern.

Kinder sind in der Regel besonders häufig von Neurodermitis betroffen. Bei ihnen zeigen sich erste Symptome meist als Milchschorf im Gesicht und auf der Kopfhaut. In vielen Fällen heilt die Erkrankung bei Kindern bis zum Eintritt ins Jugendalter wieder ab. Man unterscheidet zwischen der intrinsischen und der extrinsischen Form der Neurodermitis.

Diagnose Neurodermitis

Bei der Diagnose von Neurodermitis spielt das Arzt-Patienten-Gespräch sowie die körperliche Untersuchung eine wichtige Rolle. Im Gespräch wird der Arzt zunächst erfragen, ob in der Familie bereits Fälle von Neurodermitis bekannt sind. Auch die Schilderung eines schubhaftens Verlaufs kann dem Arzt Aufschluss über eine mögliche Erkrankung an Neurodermitis geben. Bei der körperlichen Begutachtung untersucht der Arzt die Haut des Patienten auf mögliche Ekzeme oder trockene und schuppige Hautstellen. Wird eine allergische Ursache als Auslöser vermutet, können verschiedene Allergietests, wie der Prick-, der Epikutan- und der Intrakutantest angewandt werden. Bei der Diagnose von Neurodermitis wird meist der Epikutantest durchgeführt.