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Ratgeber Neurodermitis

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Neurodermitis
Neurodermitis natürlich behandeln
Die Heilkräfte vom Toten Meer

Naturheilverfahren zur Behandlung von Krankheiten und Symptomen liegen voll im Trend, obwohl diese oft schon tausende von Jahren alt sind. Bewährte Hausmittel und traditionelle Heilmethoden können auch bei Neurodermitis, Akne und Psoriasis Linderung verschaffen.

Eines der effektivsten Naturheilmittel bei Neurodermitis ist der Mineralschlamm und das Salz vom Toten Meer, der jedes Jahr Millionen von Menschen nach Israel führt. Oft bezuschussen sogar die Krankenkassen den Aufenthalt am Toten Meer. Die Heilerfolge gerade bei entzündlichen Krankheiten wie Neurodermitis oder Arthritis sind wissenschaftlich gut dokumentiert.

Naturheilmittel zur Behandlung von Neurodermitis, Akne und Psoriasis

Obwohl die Ursachen von Neurodermitis nicht ausreichend bekannt sind, gibt es natürliche Therapien, bei denen die Neurodermitis-Schübe in immer längeren Abständen kommen oder sogar irgendwann völlig ausbleiben.

Erfahren Sie im Folgenden mehr darüber, welche Naturheilverfahren bei Neurodermitis Symptomlinderungen bewirken können und wie Sie diese für sich selbst anwenden können.

Neurodermitis mit dem Mineralschlamm vom Toten Meer behandeln.

Schon seit tausenden von Jahren pilgern Menschen zum Toten Meer, um durch ein Bad darin oder eine Einreibung mit dem Toten Meer Mineralschlamm Linderung von Hautproblemen zu erfahren. Mittlerweile besuchen jährlich über 2 Mio. Menschen das Tote Meer und in besonderen Fällen bezahlen sogar die Krankenkassen einen Aufenthalt am Toten Meer mit den entsprechenden Kur-Anwendungen.

Die besondere Wirkung des Toten Meers bei Hautproblemen wie Neurodermitis liegt darin begründet, dass das Tote Meer einen extrem hohen Mineraliengehalt aufweist. Das liegt daran, dass das Tote Meer zwar durch den Jordan und ein paar Quellen mit Wasser gespeist wird; aber es hat mit seiner ca. 400 m unter dem Meeresspiegel liegenden Position keinen Ablauf.

Permanent verdunstet und versickert das Wasser aus dem Toten Meer und wertvolle Mineralien bleiben in diesem richtiger als See zu bezeichnenden Gewässer erhalten. Mit einem Salzgehalt von über 30% ist die Konzentration von Natriumchlorid im Toten Meer fast 10 mal so hoch, wie bei den anderen Weltmeeren. Und auch der Gehalt an weiteren Mineralien unterscheidet sich gravierend von anderen Meeren.

Totes Meer Salz in der Therapie von Neurodermitis, Akne und Psoriasis

Diese Mineralien im Toten Meer helfen bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Akne und Psoriasis:

  • ca. 51 % Magnesiumchlorid
  • ca. 14 % Calciumchlorid
  • ca. 31 % Natriumchlorid
  • ca. 5 % Kaliumchlorid
  • + ca. 6 mg Bromid / l

Magnesium – wirkt als Aktivator für den Hautstoffwechsel und repariert beschädigte Haut. Dabei optimiert Magnesium auch die Aufnahmekapazität der Haut für Wasser.

Calcium – wirkt bei spezifischen Stoffwechselvorgängen der Haut als Katalysator und verstärkt die Zellmembranen.

Natrium – ist zusammen mit Kalium ein Regulator für den Wasserhaushalt des Körpers und auch sehr wichtig für den Säure-Basen-Haushalt.

Kalium – steigert die ATP-Produktion der Zellen und wirkt adstringierend.

Chlor – wirkt desinfizierend auf die Haut und ausgleichend auf den Mineralienhaushalt im Körper.

Brom – hat beruhigende Wirkungen auf die Muskulatur und schützt die Hautzellen auf natürliche Weise vor schnellen Alterungsprozessen.

Die Mineralien verbinden sich mit dem Schlamm am Grund des Sees und dem Sand am Strand. So entsteht der weltweit bekannte Tote Meer Mineralschlamm, der ganz besondere Wirkungen hat:

  • Wirkt antibakteriell und reduziert Hautparasiten.
  • Beruhigt die Haut und lindert Reizungen.
  • Fördert die Zellregeneration der Hautschichten.
  • Hat antiinflammatorische Eigenschaften.
  • Wirkt heilend auf die Haut, die durch entzündliche Krankheiten geschädigt ist (Akne, Neurodermitis, usw.).

Die einzigartige Wirkung des Toten Meer Salzes und Toten Meer Schlamms ist in vielen medizinischen Studien nachgewiesen. Die hohe Natrium und Kalium Konzentration im Toten Meer Salz fördert und beschleunigt die Mineralienzufuhr. Dies führt dazu, dass die Zellen in weitaus stärkerem Masse in der Lage sind, ihren Feuchtigkeitsgehalt zu bewahren. Besonders bei trockener und empfindlicher Haut oder Hautproblemen wie Neurodermitis und Schuppenflechte wirkt ein Bad mit Salz aus dem Toten Meer hautberuhigend, juckreizlindernd und entspannend.

Praktische Anwendungen

Der Tote Meer Schlamm wird auf die betroffenen Stellen aufgetragen und man läßt ihn 10-15 Minuten einwirken. Dann, wenn er bereits angetrocknet ist, gründlich mit Wasser abspülen. Im Anschluss kann eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden. Direkt nach der Anwendung läßt das Jucken oft schon nach. Diese Tote Meer Schlamm Therapie sollte einige Monate täglich durchgeführt bis eine Besserung der Neurodermitis, Akne oder Psoriasis eintritt.

Wenn Sie zuhause Totes Meer Salz anwenden möchten geben Sie ca. 200mg Totes Meer Salz in die warme Badewanne. Die Badezeit sollte bei 15 bis 20 Minuten liegen.

Totes Meer Pflegeprodukte

Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, einen Kur-Urlaub am Toten Meer in Anspruch zu nehmen, dann können Sie sich auch zu Hause den Toten Meer Mineralschlamm auftragen und Bäder mit Tote Meer Badesalz nehmen.

Mittlerweile gibt es seriöse Unternehmen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Heilkräfte des Toten Meers weltweit verfügbar zu machen. In unserem ausführlichen Totes Meer Markenvergleich setzte sich die israelische Firma MERSEA durch, die den Mineralschlamm und das Salz vom Toten Meer fertig portioniert anbietet und ihre Produkte auf GMP-Level (Arzneimittelqualität) herstellt.

Offizielles Siegel Totes Meer Produkt

Achten Sie beim Kauf eines Toten Meer Mineralschlamms unbedingt darauf, dass dieser tatsächlich vom Toten Meer stammt. Ein seriöser Anbieter wird diesbezüglich die notwendigen Zertifikate vorweisen können.

 

 

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Diagnose Neurodermitis

Bei der Diagnose von Neurodermitis spielt das Arzt-Patienten-Gespräch sowie die körperliche Untersuchung eine wichtige Rolle. Im Gespräch wird der Arzt zunächst erfragen, ob in der Familie bereits Fälle von Neurodermitis bekannt sind. Auch die Schilderung eines schubhaftens Verlaufs kann dem Arzt Aufschluss über eine mögliche Erkrankung an Neurodermitis geben. Bei der körperlichen Begutachtung untersucht der Arzt die Haut des Patienten auf mögliche Ekzeme oder trockene und schuppige Hautstellen. Wird eine allergische Ursache als Auslöser vermutet, können verschiedene Allergietests, wie der Prick-, der Epikutan- und der Intrakutantest angewandt werden. Bei der Diagnose von Neurodermitis wird meist der Epikutantest durchgeführt.

Im Glossar werden die wichtigsten Begriffe zum Thema Neurodermitis aufgelistet und verständlich erklärt. Bei der Diagnose von Neurodermitis können Allergietests wie Prick-, Epikutan- und Intrakutantest zum Einsatz kommen. Im Zusammenhang mit der Therapie von Neurodermitis spielen Begriffe wie Kortison, Antibiotika, Antihistaminika und topische Immunmodulatoren eine Rolle. Zum besseren Verständnis der Erkrankung wird auch auf Ausdrücke wie Histamin, Lichenifikation und Säureschutzmantel eingegangen.

Neurodermitis ist eine Erkrankung, die in Schüben verläuft und nicht ansteckend ist. Bei Neurodermitis kommt es zu Hautrötungen, die jucken und sich entzünden können. Eine Behandlung der Erkrankung geht daher immer mit dem Ziel einher, den Juckreiz der Betroffenen zu lindern.

Kinder sind in der Regel besonders häufig von Neurodermitis betroffen. Bei ihnen zeigen sich erste Symptome meist als Milchschorf im Gesicht und auf der Kopfhaut. In vielen Fällen heilt die Erkrankung bei Kindern bis zum Eintritt ins Jugendalter wieder ab. Man unterscheidet zwischen der intrinsischen und der extrinsischen Form der Neurodermitis.