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Ratgeber Neurodermitis

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Neurodermitis
Akne - Behandlung mit der Kraft vom Toten Meer

Vor allem Teenager sind von Akne betroffen, aber auch viele Erwachsene leiden darunter. Neben den bekannten und zum Teil auch sehr effektiven Medikamenten nutzen auch viele von Akne betroffene Menschen die Heilkraft vom Toten Meer.

Der Mineralschlamm und das Salz vom Toten Meer sind ideal, um Linderung und Heilung bei Akne zu bewirken. Aber was genau bewirken die Totes-Meer-Wirkstoffe bei dieser Art von Hautkrankheit und welche Wirkstoff-Variante ist bei Akne geeignet?

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie bei Akne mit der Kraft vom Toten Meer Linderung und Heilung erfahren können!

Akne – so hilft das Tote Meer

Als die weltweit häufigste Hauterkrankung tritt Akne bei bis zu 95 % aller Jugendlichen auf, wobei hier vor allem das Gesicht, aber auch der obere Rumpfbereich betroffen sind. Meistens bildet sich die Akne nach der Pubertät wieder zurück. Allerdings zeigt die Statistik, dass in etwa 10% aller Fälle diese Hauterkrankung bis über das Alter von 25 Jahren mit sich tragen und bist zu 30 % der Betroffenen müssen mit Medikamenten behandelt werden.

Es wird zwischen endogener und exogener Akne unterschieden, wobei die exogene Akne durch äußere Einflüsse ausgelöst wird und die endogene Akne eher mit Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht wird.

Bei der Akne tritt eine verstärkte Talgproduktion auf und die betroffenen Talgdrüsen sind aufgrund einer Störung der Verhornung verstopft, so dass sich diese leicht entzünden können. In der Folge bilden sich möglicherweise Pusteln, Knötchen und Papeln, die dem Betroffenen nicht nur optisch zu schaffen machen.

Durch die Anwendung von Produkten, die Salz oder Schlamm vom Toten Meer enthalten kann Akne gelindert und geheilt werden. Der Heilungsprozess wird durch die Mineralien in Gang gesetzt, die im Salz / Schlamm des Toten Meer’s enthalten sind. Diese liegen in natürlicher Form vor und können somit sehr gut vom Körper für die Aktivierung der Selbstheilungskräfte genutzt werden. Dabei kommen die individuellen Heil-Eigenschaften der enthaltenen Mineralien zum Tragen.

Die Mineralien vom Toten Meer wirken bei Akne:

Magnesium wirkt antioxidativ und schützt so die Haut vor Angriffen der freien Radikale. Darüber hinaus ist Magnesium an Heilungsvorgängen der Haut beteiligt, wenn diese durch Ekzeme belastet ist. Außerdem hat Magnesium laut einer Studie des American Journal of Clinical Nutrition direkt positive Wirkungen bei Akne, weil Magnesium entzündungshemmend wirkt, wenn c-reaktives Protein und e-Selektin (können beide zu bakteriell bedingter Akne führen) an der Entzündung ursächlich beteiligt sind ( Quelle: magnesium-ratgeber.de ).

Kalzium ist in seiner Wirkung bei Akne sehr effektiv, dann es reduziert Juckreiz und hat eine einzigartige kapillar-abdichtende Wirkung. Dadurch verringert Kalzium ( wird auch Calcium geschrieben ) überschiessende Histamin-Reaktionen und hilft somit auch bei Akne, die Entzündung-Erscheinungen zu bekämpfen. So werden auch die zum Teil erheblichen Schwellungen bei Hautreaktionen gemindert. (Quelle: pharmazeutische Zeitung 9/2012; Prof. Dr. C. Bergmann, Charité Berlin)

Kalium reguliert im Körper ebenso wie Natrium den Wasserhaushalt und bei einem Mangel an Kalium kann die Haut sehr schnell trocken und rissig werden. Außerdem wird ein Mangel an Kalium direkt mit Akne in Verbindung gebracht. Da ist es gut zu wissen, dass Mineral-Schlamm -und Salz vom Toten Meer einen ordentlichen Gehalt an Kalium aufweist und somit als äußerlich appliziertes Mineral dabei hilft, die Hautfeuchtigkeit zu regulieren.

Bor als weiteres Element und Bestandteil der Toten Meer Mineralien ist ebenfalls interessant bei Akne, denn dieses Spurenelement ist für die Zellwand-Stabilität mit verantwortlich und hilft somit auch bei der Zellregeneration angegriffener Haut. Außerdem trägt es zur Entspannung der Haut – aber auch der angespannten Gesichtsmuskulatur bei.

Natrium reguliert ebenfalls den Wasserhaushalt der Haut und in Form von natürlichem Natriumchlorid im Salz und Mineralschlamm des Toten Meer’s wirkt das Salz als sanftes Peeling. In Kombination mit den anderen Salzen hilft es dabei, die verhornten oberen Hautschichten abzutragen und unterstützt so die Hauterneuerung.

Auch Brom ist im Toten Meer in relevanter Menge enthalten und soll beruhigend wirken – wobei das eher psychisch, als physisch zu verstehen ist.

 

Sollten Sie unter massiver chronischer Akne leiden, ist ein Aufenthalt am Toten Meer auf jeden Fall angeraten und für die Anwendung in den eigenen vier Wänden empfiehlt sich die Verwendung von Hautpflegeprodukten, die Mineralschlamm und/oder Mineralsalz vom Toten Meer enthalten.

Hier erfahren Sie, wie Sie die Hautpflegeprodukte vom Toten Meer bei Akne anwenden

 

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Therapie Neurodermitis

Da Neurodermitis bisher nicht heilbar ist, hat die Therapie von Neurodermitis das Ziel, für einer Linderung der Symptome zu sorgen. Zur Basistherapie gehört die Pflege der Haut mit verschiedenen Cremes und Salben. Ist die Haut stark entzündet, können auch Produkte mit Kortison zum Einsatz kommen. Gegen den Juckreiz können feuchte Umschläge mit Gerbstoffen helfen. Da Neurodermitis häufig von äußeren Einflüssen mitbestimmt wird, kann es hilfreich sein, diese Stoffe zu meiden. Dazu gehören unter anderen bestimmte Wasch- und Reinigungsmittel oder Kleidungsstücke aus Schurwolle. In einem fortgeschrittenem Stadium können auch Medikamente zum Einsatz kommen.

Im Glossar werden die wichtigsten Begriffe zum Thema Neurodermitis aufgelistet und verständlich erklärt. Bei der Diagnose von Neurodermitis können Allergietests wie Prick-, Epikutan- und Intrakutantest zum Einsatz kommen. Im Zusammenhang mit der Therapie von Neurodermitis spielen Begriffe wie Kortison, Antibiotika, Antihistaminika und topische Immunmodulatoren eine Rolle. Zum besseren Verständnis der Erkrankung wird auch auf Ausdrücke wie Histamin, Lichenifikation und Säureschutzmantel eingegangen.

Diagnose Neurodermitis

Bei der Diagnose von Neurodermitis spielt das Arzt-Patienten-Gespräch sowie die körperliche Untersuchung eine wichtige Rolle. Im Gespräch wird der Arzt zunächst erfragen, ob in der Familie bereits Fälle von Neurodermitis bekannt sind. Auch die Schilderung eines schubhaftens Verlaufs kann dem Arzt Aufschluss über eine mögliche Erkrankung an Neurodermitis geben. Bei der körperlichen Begutachtung untersucht der Arzt die Haut des Patienten auf mögliche Ekzeme oder trockene und schuppige Hautstellen. Wird eine allergische Ursache als Auslöser vermutet, können verschiedene Allergietests, wie der Prick-, der Epikutan- und der Intrakutantest angewandt werden. Bei der Diagnose von Neurodermitis wird meist der Epikutantest durchgeführt.